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SCHÄDEL

Sehen sie unsere neue Sonderausstellung mit vielen noch nie in der Öffentlichkeit gezeigten Schädeln aus der Paläontologischen, Zoologischen und Anthropologischen Staatssammlung München!

Plakat A1 01 nur Schdel

Bild für das Plakat: Lemur catta (Katta) gemalt von Katja Kropfhäuser

Kein anderer Knochen, kein anderes Körperteil hat die Symbolkraft und die Ausstrahlung, die mit der des Schädels vergleichbar ist. Schädel sind faszinierend, sie sind grauenerregend und schön zugleich, sie sind Symbol für Leben und Tod. Schädel sind individuell, sie drücken etwas vom Wesen des Geschöpfs aus, das einst durch sie gesehen, gehört und gerochen, gedacht und geschmeckt hat. Und wenn man gelernt hat, richtig hinzusehen, dann erzählen Schädel oft auch von der Lebensgeschichte und dem Tod ihres früheren Besitzers. Schädel sind ein Symbol für den Kopf – und ohne Kopf geht gar nichts!

Unsere Ausstellung

Wir betrachten die Schädel von Wirbeltieren nicht nach taxonomischen Gesichtspunkten, sondern einfach aus verschiedenen Blickwinkeln. Das erste Thema ist die Evolution. Anhand von zum Teil noch nie in der Öffentlichkeit gezeigten Fossilien aus der Paläontologischen Staatssammlung betrachten wir die Entwicklungsgeschichte der Wirbeltiere. Das nächste Thema ist die Ernährungsweise, die sich an der Bezahnung der meisten Tiere oder an den verschiedenen Vogelschnäbeln beobachten lässt. Dann betrachten wir die Wahrnehmung und das Gehirn – denn bis auf die Haut liegen all unsere Sinnesorgane im Schädel. Zuletzt noch ein Blick auf das Thema Kommunikation: Mit Hörnern, Geweihen, langen Eckzähnen oder knöchernen Hauben machen Tiere klar: „Ich beanspruche dieses Revier!“ oder „Ich bin ein guter Sexualpartner!“ Doch auch wenn wir hier die Schädel unter diesen vier Gesichtspunkten betrachten, sind eigentlich in jedem Schädel Merkmale zu fast allen Themen mehr oder weniger ausgeprägt entwickelt.

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Aelurognathus cf. serratidens
Oberes Perm, Karoo Supergroup, New Bethesda, Südafrika

Die Ausstellung hat natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit – viele Arten (vor allem ausgestorbene) können wir nicht zeigen, weil uns keine Fossilien vorliegen und auch weil einfach kein Platz für noch mehr Exponate da ist. Die Ausstellung soll nur einen kleinen Einblick geben in die wunderbare Wirkungsweise der Evolution, die in 3,8 Milliarden Jahren eine Vielfalt von zahllosen Lebewesen hervorgebracht hat, deren Schädel uns viel über ihr Leben erzählen können!

weitere Sonderausstellung:

Faszinierende Kristallwelt - Calcite aus der Sammlung Weißnegger